März 2012
Die ImageMacherei zu Gast auf der Berlinale
05.03.2012 12:00
Sonntagnacht endete die Film-Award-Saison 2012 mit der Verleihung der 84. Academy Awards in Hollywood. Acht Tage vor den Oscars wurde auf der Berlinale der begehrte Goldene Bär verliehen. Wir von der ImageMacherei waren bereits zu Beginn der Filmfestspiele in der Hauptstadt und blicken zurück auf erlebnisreiche zehn Tage.
KALTE FÜSSE FÜR BEGEHRTE FILME
Sieben Uhr dreißig, es ist eiskalt und die Schlange vor dem Ticketschalter hat bereits eine gewisse Länge erreicht. So beginnt jeder Morgen für die Akkreditierten auf der Berlinale. Ist man früh genug da, muss man etwa 30 Minuten in der Kälte warten, bevor die Türen des Daimler Chrysler Building öffnen und der vordere Teil der Schlange hereingelassen wird. Dann heißt es noch einmal warten – bis die Ticketschalter öffnen. Das hört sich zunächst sehr ermüdend an, doch die Mühe lohnt sich: Kurz nach neun Uhr kann man nun das Gebäude mit den gewünschten Tickets verlassen und sich auf einen Tag voller Kinospaß freuen.
PROGRAMMVIELFALT UND BÄRENVERLEIHUNG
Das Programm der diesjährigen Berlinale bot für jeden Geschmack die passenden Filme. Von Weltraum-Trash wie „Iron Sky“ mit Götz Otto über Klassiker wie „Der blaue Engel“ mit Marlene Dietrich bis zur Romanverfilmung „Bel Ami“ mit Uma Thurman und Robert Pattinson. Letzterer war bei der Premiere des aktuellen Films auf dem roten Teppich zu sehen und brachte die Fans zum Kreischen. Aber nicht nur Teenie-Stars lösten Emotionen beim Publikum aus, auch Meryl Streep, Preisträgerin des Goldenen Ehrenbären, wurde lautstark empfangen. Den Goldenen Bären durften zwei Italiener mit nach Hause nehmen. Für „Cesare deve morire“ wurden die Brüder Paolo und Vittorio Taviani ausgezeichnet. Der Preis für die beste Regie ging an Christian Petzold und seinen Film „Barbara“. Der Silberne Bär wurde an den ungarischen Film „Just The Wind“ vergeben.
FILMSCHAFFENDE HAUTNAH
Viele Stars reisten nach Berlin, um bei den berühmten Filmfestspielen dabei sein zu können. Angelina Jolie präsentierte ihr Regiedebüt „In The Land Of Blood And Honey“, Jake Gyllenhall war Mitglied der diesjährigen Jury und zur Premiere von „Haywire“ zeigten sich Antonio Banderas und Michael Fassbender auf dem roten Teppich. Ein besonderes Erlebnis für die Zuschauer nach vielen gezeigten Filmen war die anschließende Diskussion mit Regisseuren, Darstellern oder anderen Mitwirkenden. So begrüßte beispielsweise Regisseur und Darsteller Detlev Buck den Kinosaal nach der Vorführung von „Rubbeldiekatz“, der für den deutschen Filmpreis 2012 vornominiert ist.
EIN GELUNGENES FESTIVAL
Wir von der ImageMacherei hatten viel Spaß auf dem bedeutenden Filmfestival in Berlin. Nach zehn Tagen verließen wir die Hauptstadt mit der Erinnerung an viele Filme, Stars und Überraschungen.
